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Funktionale Ordnung und geometrische Formensprache prägen die architektonische Tradition, an die Heinrichs anknüpft.
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Architektur · Georg Heinrichs · 1959
Versetzte Ziegelkörper, klare Funktionen und eine räumliche Folge, die sich bis in den Garten fortsetzt.
1959 entwarf Georg Heinrichs das Haus für den Schriftsteller und Publizisten Walter Karsch. Seine besondere Qualität liegt in der präzisen Verbindung von Raum, Material und Landschaft. Heinrichs entwickelte einen eingeschossigen Bungalow mit Flachdach.
Versetzte Ziegelkörper gliedern die Nutzungsbereiche; unterschiedliche Raumhöhen differenzieren den Innenraum. Die räumliche Folge führt vom Eingangsbereich über die Schlafräume bis zum höher gefassten Wohnraum. Der Kamin bildet einen vertikalen Akzent innerhalb der ansonsten horizontal geprägten Komposition.
Roter Sichtziegel, tief liegende Öffnungen, schmale Dachkanten und lange Fensterbänder verleihen dem Gebäude Ruhe und Klarheit. Zur Gartenseite öffnet sich der Wohnbereich auf die überdachte Terrasse.
Funktionale Ordnung und geometrische Formensprache prägen die architektonische Tradition, an die Heinrichs anknüpft.
Georg Heinrichs entwirft Haus Karsch als eingeschossigen Bungalow für Walter Karsch.
Grundlegende Instandsetzung nach historischen Planungen und in Abstimmung mit der Denkmalpflege.
Ein erhaltenes Zeugnis der Berliner Nachkriegsmoderne mit unmittelbar erlebbarer architektonischer Haltung.
Die historische Publikation zeigt Grundriss und Außenansicht des Hauses aus der Entstehungszeit. Für die Berliner Ausstellung „Stadt der Architektur – Architektur der Stadt 1900–2000“ wurde das Gebäude später im Modell dokumentiert.
Die Restaurierung 1998/99 begleitete Georg Heinrichs selbst. Restaurierte Originalbeschläge und nach historischem Vorbild gefertigte Fenster- und Türelemente bewahren die gestalterische Substanz.
Grundrisse und AusstattungPrivate Besichtigungen koordinieren wir diskret und ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung.
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